Friedhofsgebührenkalkulation durch GKN Gebührenkalkulation & Kommunalberatung Niedersachen

 

Zum möglichen Leistungsumfang einer Friedhofsgebührenkalkulation gehören:

- Definition Ihrer individuellen Ziele zur Gebührenkalkulation

- Analyse und Überarbeitung Ihrer Gebührenstrukturen und Friedhofsgebührensatzung

- Ortstermin zur Feststellung Ihrer örtlichen Besonderheiten

- Durchführung Ihrer Friedhofsgebührenkalkulation

- Erstellung einer Nachkalkulation

- Erstellung eines Berichts über die Friedhofsgebührenkalulation

- Erstellung der Beschlussvorlage zur Änderung der Friedhofsgebührensatzung

- Vorstellung der Ergebnisse der Gebührenkalkulation in der politischen Beratung

Sie wollen Ihre Gebührenkalkulation mit Ihren Mitarbeiter/Innen selbst aufstellen und wollen diese aber gerne beratend begleiten lassen? Auch das ist kein Problem, setzen Sie sich einfach mit GKN in Verbindung.

Zur Angebotsanfrage reicht eine kurze Mail an: mail@gebuehrenkalkulation-kommunalberatung.de

 

Die Friedhofsverwaltung befindet sich im Wandel, neue Bestattungsformen kommen hinzu und alte Bestattungsformen werden weniger nachgefragt. Des Weiteren hat sich der Flächenbedarf eines Friedhofs durch die geänderte Nachfrage von unterschiedlichen Bestattungsformen in der Regel verringert. Durch diese Veränderungen besteht Handlungsbedarf bei Ihre Friedhofsgebührensatzung. Die neuen Herausforderungen im Friedhofswesen sollten sich entsprechend in Ihren Gebührentarifen und der Kalkulation der Bestattungsgebühren wiederfinden.

 

Die klassische Berechnung mit der Grabgröße als Verteilungsmaßstab führt dabei häufig zu großen Differenzen zwischen den Gebührentarifen. Viele Kommunen berechnen Ihre Friedhofsgebühren inzwischen nach dem Kölner Modell, durch das extreme Schwankungen bei den Tarifen abgemildert werden. Bei Bedarf kann auch eine Vergleichskalkulation nach dem klassichen Modell sowie nach dem Kölner Modell durchgeführen werden. Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf ( VG Düsseldorf Az. 23 K 484/13) vom 26.05.2014 wurde die rechtmäßigkeit des Kölner Modells inzwischen bestätigt.

 

Die Friedhofsgebührenkalkulation soll in Niedersachsen nach dem NKAG spätestens nach 3 Jahren neu kalkuliert werden. Die Gebührenberechnung soll dabei eine mögliche Überdeckung aus den Vorjahren berücksichtigen, sodass auch eine Nachkalkulation erforderlich wird. Durch eine Nachkalkulation werden bisherige und künftige Kostensteigerungen berücksichtigt, sodass Sie das Risiko verringern, dass sich Ihr Öffentlichkeitsanteil immer weiter vergrößert ohne, dass hierfür ein entsprechender politischer Wille besteht.

 

Die Gebühren sollten immer an die Kostenentwicklung angepasst werden, andernfalls verstoßen Sie gegen die Grundsätze der Finanzmittelbeschaffung nach Artikel 111 Niedersächsisches Kommunalverfassunggesetz. Nach diesen Grundsätzen sind vorrangig Leistungsbezogene öffentliche Abgaben, folglich Gebühren und Beitrage zu erheben, bevor auf eine allgemeine Deckung aus Steuermittel zurückgegriffen wird. Eine Regelmäßige Kalkulation der Gebühren im Bestattungswesen hat außerdem den Vorteil, dass Sie Ihre öffentlichen Anlagen aufgrund Ihrer angespannten Haushaltslage nicht herunterwirtschaften müssen. Künftige Neubeschaffungen oder Personalaufstockungen können bereits bei der Kalkulation der Friedhofsgebühren berücksichtigt werden und erleichtern so die Entscheidung für sinnvolle Verbesserungen für Ihre Bürger.

 

Selbst wenn man die Gebühren aufgrund politischer Abwägungen nicht anpassen möchte, ist die Gebührenkalkulation ein sinnvolles Instrument und eine sinnvolle Datengrundlage, um sich den Handlungsmöglichkeiten bewusst zu werden. Ein demokratischer Abwägungsprozess sollte auf betriebswirtschaftlich ermittelten Kennzahlen und nicht auf dem Baugefühl beruhen. GKN Kommunalberatung führt für Sie die Gebührenkalkulation im Friedhofswesen entsprechend Ihrer örtlichen Besonderheiten, betriebswirtschaftlichen Grundsätzen nach dem Niedersächsischen Kommunalabgabengesetz (NKAG) und der aktuellen Rechtssprechung durch.

 

GKN Kommunalberatung unterstützt Sie bei der Kalkulation Ihrer Feuerwehrgebühren/ Feuerwehrgebührenkalkulation

 

Die Feuerwehr in Niedersachsen leistet einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Wird die Feuerwehr gerufen, ohne dass ein Brand oder eine akute Lebensgefahr (vgl. § 29 Niedersächsisches Brandschutzgesetz) vorgelegen hat, können die Kommunen die Kosten des Einsatzes gegenüber dem Verursacher geltend machen. Grundlage hierfür ist eine Gebührensatzung sowie ein Gebührenbescheid. Diese Möglichkeit sollte auch genutzt werden, da Gebühren bei der Finanzmittelbeschaffung vor der erhebung von Steuern zu erheben sind, außerdem unterstützt die Abrechnung häufig die Moral der Einsatzkräfte, wenn Störer mittels einem Kostenbescheid zur Verantwortung gezogen werden. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass die Abrechnung von Fehlalarmen auch die Motivation von Einrichtungen erhöht ihre Feuermeldeanlagen regelmäßig zu warten und auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Seit der Änderung des Brandschutzgesetzes 2012 ist die Abrechnungen von Fehlalarmen auch nicht mehr an Hürden gekoppelt.

Die bestehenden Gebührensatzungen sind in Niedersachsen häufig lange und oft noch nie überarbeitet worden, dabei gilt auch hier ein maximaler Kalkulationszeitraum von 3 Jahren nach dem Niedersächsischen Kommunalabgabengesetz NKAG.

Bei der Kalkulation der Feuerwehrgebühren gibt es neben der Ermittlung der Gebührentarife auch weitere Faktoren, wie die Abrechnungstaktung zu beachten, damit der Gebührenbescheid auch vor Gericht Bestand hat. Die Spanne reicht bei der Taktung zwischen einer Minute und einer Stunde. Außerdem stellt sich die Frage, ab wann die Einsatzzeit abrechenbar ist. In der Praxis gibt es hier häufiger Diskussionen mit den Zahlungspflichtigen, wenn Fahrzeuge und Feuerwehrmänner abgerechnet werden, die nicht am Einsatzort eingetroffen sind, weil der Einsatz vorher bereits abgebrochen wurde. Des Weiteren gibt es Möglichkeiten die Gebührenstrukturen zu vereinfachen und dadurch den Verwaltungsaufwand sowohl für die freiwilligen Helfer als auch für die Sachbearbeitung zu verringern. Aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Einsatzfahrzeuge (Kommandowagen, Einsatzleitwagen, TSF-W, HLF, Drehleiter, Rüstwagen, usw.) mach es zur Sicherstellung der Gebührengerechtigkeit und der Vereinfachung sinn, gleichartige Fahrzeuge in Fahrzeuggruppen zusammenzufassen.

Bei der Kalkulation der Feuerwehrgebühren nach dem Niedersächsischen Kommunalabgabengesetz NKAG wird im Wesentlichen zwischen den Kosten für Feuerwehrmänner/ -frauen und den Fahrzeugkosten unterschieden. Die Overheadkosten für Verwaltung und andere Gemeinkosten werden anhand von wirklichkeitsnahen Verteilerschlüsseln sowohl auf die Personalkosten, als auch auf die Fahrzeugkosten umgelegt. Die Kosten für die Fahrzeughalle entfallen in der Regel ebenfalls auf die Fahrzeug und auf das Personal, hier bietet sich eine Verteilung der Kosten nach den genutzten Flächen an. Hilfs- Betriebs.- und Verbrauchsstoffe, die im Einsatz genutzt werden, werden häufig zum Einkaufspreis als Durchlaufposten mit abgerechnet.

Nachdem ein Feuerwehreinsatz abgeschlossen ist, gilt es die erforderlichen Informationen an die abrechnende Stelle zu übermitteln. Da im Feuerwehrwesen häufig auf freiwillige zurückgegriffen wird, ist es wichtig die Qualität dieser Meldung sicherzustellen und mit den Verantwortlichen der Feuerwehr (Gemeindebrandmeister/Ortsbrandmeister) funktionierende Abläufe zu installieren. Hierbei hilft eine übersichtliche, einfache und nachvollziehbare Tarifstruktur.

Gerne führen wir die Kalkulation Ihrer Feuerwehrgebühren durch und beraten Sie bei der Optimierung der Gebührenstruktur.